Krank, oder gesund?
- Hanspeter Bäriswyl

- 10. Sept. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Dez. 2025
Was für eine Rolle spielt unsere Psyche bei Gesundheit, oder Krankheit? Wie wir wissen, eine sehr grosse Rolle.
Was heisst psychosomatisch? Psyche = Seele; soma = Körper.
Hast Du sicher auch schon gehört – hat mir auf den Magen geschlagen, oder – mir ist ein Stein vom Herzen gefallen.
Hier sind einerseits alle körperlichen Beschwerden, die als Folge von Gefühlen, Konflikten und seelischen Störungen auftreten, ohne dass der Arzt eine organische Ursache finden kann. Andererseits ist es aber auch möglich, dass der Arzt eine organische Ursache für Beschwerden findet, darüber hinaus aber seelische Probleme als Mitverursacher der organischen Veränderungen feststellt. In diesen Fällen ist es oft schwer den Anteil der Psyche am Krankheitsbild festzustellen. Umgekehrt kann eine körperliche Erkrankung zu erheblichen krankheitsspezifischen psychischen Störungen führen, wie beispielsweise Depressionen. Es ist ein Wirkungskreislauf (oder Wechselwirkung) zwischen Psyche und Körper und Körper und Psyche.
Die verschiedenen Krankheiten haben also mehrere Ursachen. Negative Gefühle aktivieren den Hypothalamus.
("Der Hypothalamus ist ein lebenswichtiger Teil des Zwischenhirns und fungiert als zentrales Regulationszentrum für alle vegetativen und endokrinen Vorgänge im Körper. Er steuert die Hypophyse und produziert verschiedene Hormone, die maßgeblich die vegetativen Funktionen des Körpers regulieren. Zudem ist der Hypothalamus stark mit dem autonomen Nervensystem vernetzt und spielt eine entscheidende Rolle bei der Steuerung von Vitalfunktionen, dem Immunsystem und den Sexualfunktionen.")
Umgekehrt kann der Glaube an die Wirksamkeit eines Medikaments oder einer Behandlung einen Menschen heilen. Behandlungserfolge werden oftmals auf den Einfluss der Psyche zurückgeführt. Bei schweren Erkrankungen kann die Psyche mitentscheidend sein, ob eine Behandlung erfolgreich ist oder nicht.
Psychosomatischen Störungen sind besonders beim Herz/Kreislauf-System, des Skelett/Muskel-Apparates und des Magen-Darm-Traktes zu beobachten. Bei Gefahr schüttet der Körper z. B. vermehrt Adrenalin aus, und das wiederum hemmt die regelmäßigen Bewegungen des Magen-Darm-Traktes. So kann dem Betroffenen ein Problem schon mal „schwer im Magen liegen".
"Gesundheit beginnt im Kopf" und kann auch eine "Einstellungssache" sein.
Die Veranlagung spielt auch eine Rolle, aber die Art und Weise, wie wir leben und denken, ist eben so wichtig für die Gesundheit.
Wer sich allem fügt, sich selbst vernachlässigt, negativ denkt, steigert das Risiko für körperliche Beschwerden. Wer aber bewusst lebt, achtsam ist, auf sich schaut und auf sein Wohlbefinden achtet, stärkt das Immunsystem, Herz-Kreislauf-System und das gesamte Gleichgewicht der Organe. (von der Gehirnzelle bis in alle Organzellen).
Die Gesundheit ist also auch eine Frage des Lebensstils und der Psyche.
"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare" (Christian Morgenstern)
Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und eine Rechtsverbindlichkeit kann daraus nicht abgeleitet werden. Die Angaben sollen anregen und dazu ermuntern, eventuell weitere fachbezogene Artikel zu lesen.
(Quelle: meine-gesundheit.de / SBK / VG und dem Netz / Benitta Feller / Springer / Ist es haltbar) hpb.
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