Stressbewältigung im Alltag Achtsamkeit
- Hanspeter Bäriswyl

- 19. März
- 3 Min. Lesezeit
Stress lässt sich im Alltag nicht komplett vermeiden, aber gut steuern. Hilfreiche Strategien sind zum Beispiel regelmässige Bewegung, bewusste Pausen und eine gute Zeitplanung. Auch das Setzen realistischer Ziele kann helfen, Überforderung zu vermeiden. Wichtig ist ausserdem, sich bewusst Zeit für Dinge zu nehmen, die Freude bereiten – etwa Hobbys oder soziale Kontakte. Schon kleine Routinen wie kurze Spaziergänge oder Atemübungen können helfen, Stress abzubauen.
Wie Achtsamkeit die Gesundheit verbessert
Achtsamkeit bedeutet, den Moment bewusst wahrzunehmen, ohne ihn zu bewerten. Studien zeigen, dass regelmässige Achtsamkeitsübungen Stress reduzieren, die Konzentration verbessern und das emotionale Wohlbefinden stärken können. Praktiken wie Meditation, Atemübungen oder achtsames Essen helfen dabei, Gedanken zu beruhigen und den Körper zu entspannen. Langfristig kann Achtsamkeit auch den Blutdruck senken und die Schlafqualität verbessern.
Einfache Übungen dazu:
Achtsamkeit beim Atmen: Meditative Atmungsübungen
Es gibt unzählige meditative Achtsamkeitsübungen.
Achtsamkeitsübung beim Essen: jeden Biss bewusst wahrnehmen. Temperatur, Konsistenz, süss sauer, welche Geschmäcker, usw. bewusst wahrnehmen.
Achtsames spazieren. Ohne Smartphone. Volle Aufmerksamkeit auf Deine Umgebung. Die Schritte spüren, Muskulatur wahrnehmen, spüre den Kontakt zum Boden.
Atemübung gegen Stress. Nur zwei drei Minuten: Augen schliessen, 4 Sek. einatmen, 7 Sek. Luft anhalten, 8 Sek. ausatmen (zwei drei Wiederholungen reicht)
Achtsames Atmen mehrere male pro Tag bewusst atmen. Wie atmest Du? Flach tief, schnell langsam, durch Mund oder Nase, tief in die Lunge einatmen (Bauch füllen) und Veränderung spüren.
Body Scan (sitzend) Augen schliessen auf Atmung achten. Nun auf die einzelnen Körperteile achten: Und immer sich fragen: spür ich das Körperteil, schmerzt es, oder ist es angespannt! Wir beginnen mit dem linken Fuss, Knöchel, Schienbein, Oberschenkel. Nun den rechten Fuss genau gleiches Vorgehen.
Weiter geht es danach zum Bauch, Brust, Rücken, linke Armseite, rechte Armseite, Hals, Mund, Nase, Augen, Gesicht, Ohren, Stirn bis zur Kopfdecke. Lasse jegliche Spannung los. Wenn Du möchtest, kannst Du danach noch einige Minuten einfach still sitzenbleiben um die Ruhe und Entspannung geniessen. Am Ende öffnest Du die Augen und gibst dir einige Augenblicke, um wieder anzukommen. Das braucht schon ein wenig Übung.
Dein eigenes Wellness-Business aufbauen? Klick Dich hier durch!
Achtsamkeitsübung mit der Sprache Wir schauen darauf, wie wir etwas sagen. Tonalität, Lautstärke, Befehls-Form, Wunsch-Form, Bitt-Form, Wort-Auswahl, Gestik usw., beeinflusst, wie wir denken und handeln. Unsere Sprache kann informieren, ermutigen, motivieren, Anteilnahme zeigen, tadeln, verletzen, zerstören.
Wir dürfen und müssen nicht!
Sarkasmus vermeiden.
Achtsamkeit fördert eine offene und einfühlsame
Kommunikation.
Verhaltensänderung durch Achtsamkeit ist möglich!
Digital Detox: Warum Pausen vom Smartphone wichtig sind
Smartphones sind im Alltag ständig präsent, doch dauerhafte Erreichbarkeit kann Stress und mentale Erschöpfung verstärken. Ein Digital Detox bedeutet, bewusst Zeiten ohne digitale Geräte einzuplanen. Dadurch kann sich das Gehirn erholen, die Konzentration steigt und der Schlaf verbessert sich. Schon kleine Schritte helfen, zum Beispiel smartphonefreie Zeiten am Abend oder beim Essen.
Bildschirmzeit vermindern, schrittweise vorgehen. Ziel setzen. Ersatztätigkeiten suchen. Resultate reflektieren.
Burnout früh erkennen und vorbeugen
Burnout entwickelt sich meist schleichend. Typische frühe Anzeichen sind dauerhafte Müdigkeit, innere Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl von Überforderung. Um Burnout vorzubeugen, ist es wichtig, Grenzen zu setzen, regelmässig Pausen einzulegen und auf eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu achten. Auch Gespräche mit Freunden, Familie oder Fachpersonen können helfen, Belastungen rechtzeitig zu erkennen.
Schlafhygiene: Tipps für besseren Schlaf
Guter Schlaf ist entscheidend für die mentale Gesundheit. Zur sogenannten Schlafhygiene gehören feste Schlafzeiten, eine ruhige Schlafumgebung und der Verzicht auf Bildschirmzeit kurz vor dem Schlafengehen. Auch Koffein am Abend oder schwere Mahlzeiten können den Schlaf stören. Entspannungsrituale wie Lesen, ruhige Musik oder Atemübungen helfen dem Körper, sich auf die Nachtruhe vorzubereiten.
Die Rolle von Dankbarkeit für die psychische Gesundheit
Dankbarkeit kann einen positiven Einfluss auf die mentale Gesundheit haben. Wer regelmässig bewusst wahrnimmt, wofür er dankbar ist, richtet den Fokus stärker auf positive Aspekte des Lebens. Studien zeigen, dass Dankbarkeitsübungen Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern können. Ein einfaches Beispiel ist ein Dankbarkeitstagebuch, in dem täglich drei Dinge notiert werden, für die man dankbar ist.
Hier werden verschiedene Gesundheitsthemen behandelt. Die Ausführungen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keine Arztdiagnose.
Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und eine Rechtsverbindlichkeit kann daraus nicht abgeleitet werden.
Die Angaben sollen anregen und dazu ermuntern, eventuell weitere fachbezogene Artikel zu lesen.
(Quellen: ego-transformation / KI / hpb)
Zu einem ähnlichen Thema? Hier klicken!
Zur Homepage? Hier klicken!




Kommentare