Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
- Hanspeter Bäriswyl

- vor 5 Stunden
- 9 Min. Lesezeit
Die fünf Säulen
Sie werden einzeln, oder in Kombination eingesetzt.
Säule 1: Akupunktur und Moxibustion
Die Akupunktur ist die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden bestimmte Punkte des menschlichen Körpers mit Akupunkturnadeln stimuliert, um die Lebensenergie – das Qi – zu beeinflussen. Dieses Qi ist nach chinesischer Vorstellung bei einer Krankheit oder bei Beschwerden gestört. Durch die Nadeln wird die Störung aufgehoben, sodass das Qi wieder harmonisch fliessen kann.
Die Wirkung der Akupunktur beruht nach Angaben von Experten auf der Ausschüttung von Endorphinen, Kortison und entzündungshemmenden Substanzen im Körper. Zudem sollen sich die Nadeln positiv auf das Immunsystem auswirken.
Zur Akupunktur sollte der Patient sitzen oder liegen, sodass er sich entspannen kann. Daher darf es für ihn weder unbequem noch zu kalt sein. Zudem sollte er sich nicht bewegen, ausser wenn er vom behandelnden
Arzt oder Therapeuten dazu aufgefordert wird.
Verwendet werden dünne, sterile Nadeln aus Stahl, in
einigen Fällen auch aus Silber oder Gold. Wenn die
Nadeln an den Akupunkturpunkten eingestochen
werden, kann ein kurzzeitiger Schmerz oder ein
Brennen auftreten. Zur besseren Stimulierung können
sie auch gedreht oder in eine andere Richtung bewegt
werden. Während die Nadeln liegen, spüren die
Patienten ein Druck-, Temperatur- oder
Taubheitsgefühl.
Über die Nadeln können zusätzlich elektrische Impulse in den Körper geleitet werden, was auch als "Elektroakupunktur" bezeichnet wird. Durch den elektrischen Strom kommt es nicht nur an der Einstichstelle, sondern auch einige Zentimeter um sie herum (Elektrische Schwingungen) zu einer schmerzlindernden Wirkung, was das Bewegen der Nadeln im Körper überflüssig macht. Die Elektroakupunktur lässt sich vor allem zur Behandlung von Lähmungen und Nervenerkrankungen einsetzen.
Häufig bleiben die Nadeln nur kurz im Körper und werden nach wenigen Minuten wieder entfernt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sie bis zu zehn Tagen zu belassen. Dazu werden dann spezielle Dauernadeln verwendet, die meist mit einem Pflaster befestigt werden. Sie kommen vor allem bei der Ohrakupunktur zum Einsatz.
Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte durch Erwärmen stimuliert. Dabei wird getrocknetes Beifusskraut direkt auf der Haut angezündet. Nach dem Verglimmen bleibt eine kleine Brandblase zurück. Heute werden dazu vor allem Moxazigarren und Moxakugeln aus getrocknetem Beifussraut verwendet. Die Kugeln können ausserdem auf Akupunkturnadeln aufgesteckt werden. Die Nadeln leiten dann die Wärmeenergie in den Körper.
Säule 2: Die chinesische Arzneimitteltherapie (CAT)
Die chinesische Arzneimitteltherapie (CAT) stützt sich vor allem auf Heilpflanzen, in seltenen Fällen auch auf Mineralien und tierische Bestandteile. Sie werden meist in Form von komplexen Rezepturen verabreicht, die individuell auf den Patienten abgestimmt sind. Dabei handelt es sich in der Regel um einen Tee oder einen Arzneimittelsud aus Pflanzenbestandteilen wie Wurzeln, Rinden, Blättern, Stängeln und Blüten.
Für die Zubereitung und Einnahme erhalten die Patienten genaue Anweisungen. Die Einnahme erstreckt sich, je nach Schwere der Erkrankung und Ausmass der Beschwerden, meist über eine Woche. Sie kann aber auch mehrere Monate dauern. Chinesische Arzneimittel können ausserdem in Form von Extrakten, Pulvern und Pillen verschrieben werden.
Die CAT ist der Pharmakologie des Westens sehr ähnlich. Entsprechend sind auch die chinesischen Arzneimittel hochwirksame Medikamente. Daher ist zuvor eine genaue Untersuchung des Patienten und eine ebenso exakte Diagnose erforderlich.
Jede chinesische Arznei hat bestimmte Charakteristika. Diese setzen sich zusammen aus den Geschmacksrichtungen – salzig, sauer, süss, scharf, bitter, neutral, aromatisch und adstringierend –, der Leitbahn, auf die sie wirkt, und der Temperatur.
Dabei sind die Geschmacksrichtungen nicht nur über Mund und Nase wahrnehmbar, sie wirken auch auf das vegetative System des Körpers. Salziges zum Beispiel trocknet, Scharfes öffnet die Haut, was sich in verstärktem Schwitzen unter anderem nach dem Verzehr einer Chili-Schote zeigt. Chinesische Arzneimittel haben mindestens eine, meistens sogar mehrere Geschmacksrichtungen.
Die Temperatur der Arznei spielt zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten eine wichtige Rolle. So wirken warme oder heisse Arzneien lindernd, nicht aber kalte.
Da die Mittel nicht nur Wirkungen, sondern auch Nebenwirkungen haben, sollte das Blut dabei regelmässig kontrolliert werden – und auch Organe wie Leber und Nieren, die für Abbau und Ausscheidung der Arzneien verantwortlich sind. Ausserdem sollten die chinesischen Arzneimittel nur aus der Apotheke bezogen werden, weil Kräuter und Heilpflanzen aus zweifelhaften Quellen gefährliche Verunreinigungen enthalten können.
Säule 3: Qigong und Taiji
Bei Qigong und Taiji handelt es sich um spezielle Bewegungsabläufe, Atem- und Koordinationsübungen, die eine bewusste Verbindung von Bewegung, Atmung und geistiger Vorstellungskraft erzeugen. Sie sollen den Körper reinigen und stärken, das Qi lenken und kultivieren, Ruhe vermitteln, Spannungen und Stauungen lösen und die gesamte Behandlung unterstützen.
Bei den Übungen werden Leitbahnen und ihre Reflexpunkte in einer genau festgelegten Reihenfolge gedehnt. Gleichzeitig wird die Atmung gelenkt und auf ganz bestimmte Atemzielpunkte konzentriert, sodass man bestimmte Körperregionen im Bewusstsein verstärkt wahrnimmt. Dadurch kann die Regulation der Organfunktionen durch das Nervensystem verbessert werden, insbesondere im Gehirn und im Rückenmark.
Säule 4: Tuina
Die Tuina ist eine der ältesten manuellen Therapien. Sie setzt ähnlich wie die Akupunktur Reize durch unterschiedliche Massage- und Grifftechniken. Meist wirkt sie intensiver und anhaltender als eine herkömmliche Massage.
Bei der Tuina werden häufig verschiedene Techniken wie Kneten, Greifen, Streichen und Klopfen miteinander kombiniert, um Energieblockaden zu lösen sowie die Lebensenergie Qi und die Blutzirkulation anzuregen.
Darüber hinaus werden auch Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke in die Tuina eingeschlossen. Die Behandlung eignet sich für Patienten jeden Alters und dauert je nach Grösse des Körperteils 15 bis 30 Minuten. Wird der gesamte Körper behandelt, kann sie auch eine Stunde dauern.
Säule 5: Diätetik/Ernährungslehre
Die Ernährungslehre spielt in der TCM eine wichtige Rolle, weil sie ein einfaches Mittel ist, mit dem der Patient selbst zur Genesung beitragen kann. In der TCM geht man nämlich davon aus, dass Nahrungsmittel eine energetische Heilwirkung haben. Das heisst, Speisen und Getränken werden neben den Nährwerten wie Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweissgehalt auch bestimmte vegetative Wirkungen zugeschrieben.
So kann zum Beispiel eine Chilischote schweisstreibend und ein Joghurt kühlend wirken. Zudem können Nahrungsmittel die Lebensenergie Qi heben oder senken und in der Tiefe oder an der Oberfläche wirken.
Verantwortlich für die Wirkung sind die Geschmacksrichtungen, der Geruch, die Farbe, Temperatur und Konsistenz der Lebensmittel. So wirken beispielsweise die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen auf unterschiedliche Organe: Bitteres stimuliert das Herz, Saures die Leber, Scharfes die Lunge, Salziges die Nieren, Süsses die Milz und die Bauchspeicheldrüse.
Die Heilwirkung von Nahrungsmitteln wird auch durch die Zubereitung beeinflusst. Ein gedünstetes Gemüse wirkt beispielsweise weniger wärmend auf den menschlichen Körper als ein im Ofen gebackenes. Wichtig ist auch, dass Lebensmittel verzehrt werden, die in der jeweiligen Jahreszeit geerntet werden, zum Beispiel Spargel im Frühjahr und Kohlgemüse im Herbst und Winter. Zudem sollte das Essen regelmässig, zu festgelegten Zeiten, in Ruhe und ohne Ablenkung eingenommen werden.
Weitere Erklärung
## Akupunktur
Was ist das? Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode aus der Traditionelle Chinesische Medizin. Dabei werden sehr feine Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers (sogenannten Akupunkturpunkten) gesetzt. Nach TCM-Vorstellung soll dadurch der Energiefluss („Qi“) entlang der Meridiane reguliert werden.
Grundlage sind Konzepte wie Yin und Yang sowie die Fünf-Elemente-Lehre. Ziel ist das Gleichgewicht im Körper.
Wofür wird sie häufig eingesetzt?
Schmerzen (z. B. Rücken-, Kopf-, Kniebeschwerden)
Migräne
Allergien
Stress und Schlafstörungen
Begleitend bei chronischen Erkrankungen
Vorteile
Meist gut verträglich
Wenige Nebenwirkungen bei fachgerechter Anwendung
Kann Schmerzen lindern (für bestimmte Schmerzformen gibt es wissenschaftliche Hinweise)
Oft entspannende Wirkung
Nachteile
Wirkung nicht bei allen Beschwerden wissenschaftlich eindeutig belegt
Erfordert mehrere Sitzungen
Leichte Nebenwirkungen möglich (Blutergüsse, Müdigkeit)
Abhängig von Qualifikation der behandelnden Person
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## Akupunktur – Weitere Aspekte
Herkunft und Entwicklung
Ursprung vor über 2000 Jahren in China
Verbreitung weltweit seit dem 20. Jahrhundert
Anerkennung in Teilen der westlichen Medizin (z. B. bei bestimmten Schmerzformen)
Ablauf einer Behandlung
Anamnese (Gespräch über Beschwerden)
Untersuchung (z. B. Zungendiagnostik, Pulsdiagnostik)
Setzen von 5–20 feinen Nadeln
Liegedauer meist 20–30 Minuten
Mögliche Risiken
Kleine Blutergüsse
Kreislaufreaktionen
Sehr selten Infektionen bei unsachgemässer Anwendung
Nochmals eine andere Betrachtungsweise
Akupunktur ist Teil der alten Praxis der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). TCM ist ein Gesundheitssystem, das sich über Tausende von Jahren entwickelt hat, um Krankheiten vorzubeugen, diagnostizieren und zu behandeln. Die TCM glaubt, dass die lebenswichtige Energie des Körpers, genannt Qi (ausgesprochen Chi), entlang bestimmter Kanäle oder Meridianen fliesst. Wenn das Qi im Gleichgewicht ist, hat die Person spirituelle, emotionale und körperliche Gesundheit. Aber wenn das Qi nicht im Gleichgewicht ist, kann es zu einer Krankheit kommen. Qi kann blockiert werden, was ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang verursacht. Dies bezieht sich auf zwei gegensätzliche, aber miteinander verbundene Prinzipien in der chinesischen Philosophie: Die TCM verwendet viele Ansätze, um Harmonie zwischen Yin und Yang herzustellen und den korrekten Energiefluss durch die Meridiane wiederherzustellen. Eine dieser Ansätze ist Akupunktur. Akupunkteure glauben, dass der menschliche Körper mehr als 2.000 Akupunkturpunkte besitzt. Sie sind durch verschiedene Meridiane verbunden. Die Anwendung der Akupunktur an bestimmten Punkten innerhalb der Meridiane soll den Fluss fördern, oder stagnierenden Qi verbessern. Akupunktur kann diese Meridiane entblocken. Dies stellt die Qi-Bewegung wieder her und verbessert die Gesundheit.
Die eigentliche Praxis der Akupunktur beinhaltet das Einsetzen dünner Nadeln in die Haut an bestimmten Punkten eines Meridians. Diese werden dann von den Händen des Anbieters oder durch elektrische Stimulation aktiviert. Studien haben gezeigt, dass Akupunktur bei vielen Erkrankungen gut wirkt. Diese werden unten ausführlicher erläutert.
Akupunktur ist nicht für jeden geeignet. Wenn Sie sich entscheiden, einen Akupunkteur aufzusuchen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt. Finden Sie einen Akupunkteur, der lizenziert ist und über die richtige Ausbildung und Qualifikationen verfügt.
Wie fühlt sich Akupunktur an?
Akupunktur wird mit haardünnen Nadeln durchgeführt. Die meisten Menschen berichten, dass sie kaum Schmerzen spüren, wenn die Nadel an bestimmten Stellen gesteckt wird. Nadeln werden nur an einen Punkt eingeführt, der ein Druck- oder Schmerzgefühl verursacht. Nadeln können während der Behandlung erhitzt werden. Auf die Nadeln kann auch ein leichter elektrischer Strom angelegt werden. Manche sagen, Akupunktur verschafft ihnen ein energiegeladenes Gefühl. Andere sagen, sie fühlen sich entspannt.
Nadeln müssen sterilisiert werden, um eine Infektion zu verhindern. Eine falsche Nadelposition kann während der Behandlung Schmerzen verursachen. Deshalb ist es wichtig, einen erfahrenen, gut ausgebildeten und erfahrenen Anbieter zu finden, der Meridiane versteht und sterilisierte Nadeln verwendet. Die FDA reguliert Akupunkturnadeln genauso wie andere medizinische Geräte.
Andere Formen der Stimulation über den Akupunkturpunkten statt Nadeln verwendet. Dazu gehören:
Hitze (Moxibustion) / Druck (Akupressur) / Reibung / Absaugen (Schröpfen) / Elektromagnetische Impulse
Wie wirkt die Akupunktur?
Akupunkturpunkte sollen das zentrale Nervensystem stimulieren. Dadurch werden Chemikalien in die Muskeln, das Rückenmark und das Gehirn freigesetzt. Diese biochemischen Veränderungen können die natürlichen Heilfähigkeiten des Körpers stimulieren. Sie können das körperliche und emotionale Wohlbefinden fördern.
Studien haben gezeigt, dass Akupunktur allein oder in Kombination mit konventionellen Therapien zur Behandlung folgender Erkrankungen wirksam ist:
· Magenbeeinträchtigung (Übelkeit) verursacht durch chirurgische Anästhesie und
Krebs-Chemotherapie
· Zahnschmerzen nach der Operation
· Sucht
· Kopfschmerzen
· Menstruationsschmerzen
· Tennisellbogen
· Fibromyalgie
· Myofasziale Schmerzen
· Arthrose
· Rückenschmerzen im unteren Bereich
· Karpaltunnelsyndrom
· Asthma
Es kann auch bei der Schlaganfallrehabilitation helfen.
Bitte, zu beachten
Wissenschaftliche Studien haben nicht vollständig erklärt, wie Akupunktur im Rahmen der westlichen Medizin funktioniert. Akupunktur ist also weiterhin umstritten. Es ist wichtig, bei der Entscheidung über Akupunktur vorsichtig zu sein.
Sprich zuerst mit deinem Arzt über Akupunktur. Akupunktur ist nicht für jeden geeignet. Sprechen Sie über alle Behandlungen und Medikamente, die Sie einnehmen. Dazu gehören verschreibungspflichtige und rezeptfreie Medikamente, Vitamine, Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel. Wenn Sie einen Herzschrittmacher haben, ein Infektionsrisiko haben, chronische Hautprobleme haben, schwanger sind oder Brust- oder andere Implantate haben, informieren Sie Ihren Arzt. Akupunktur kann gesundheitsschädlich sein, wenn man nicht über diese Dinge spricht.
Verlassen Sie sich nicht auf eine Krankheitsdiagnose durch einen Akupunkturanbieter. Wenn Sie von einem medizinischen Fachpersonal diagnostiziert wurden, fragen Sie ihn, ob Akupunktur helfen könnte.
Wählen Sie einen lizenzierten Akupunkturanbieter. Sprechen Sie mit Ihrem Gesundheitsdienstleister, Freunden und Familienmitgliedern. Sie können Sie möglicherweise an einen lizenzierten oder zertifizierten Anbieter verweisen. Man muss kein Arzt sein, um Akupunktur zu praktizieren oder zertifizierter Akupunkteur zu sein. Viele Bundesstaaten haben Ausbildungsstandards für die Zertifizierung in Akupunktur festgelegt. Aber nicht alle Bundesstaaten verlangen von Akupunkteuren, dass sie eine Lizenz zum Ausüben erhalten. Nicht alle zertifizierten Akupunkteure sind Ärzte. Aber die American Academy of Medical Acupuncture kann Ihnen eine Liste derjenigen geben, die Akupunktur durchführen.
Denken Sie an Kosten und Versicherungsdeckung. Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, fragen Sie den Akupunkteur nach der Anzahl der notwendigen Behandlungen. Finde heraus, wie viel sie kosten werden. Einige Versicherer übernehmen die Kosten. Aber andere nicht. Es ist wichtig, vor Beginn der Behandlung zu wissen, ob es von Ihrer Versicherung übernommen wird.
### Homöopathie
Was ist das? Die Homöopathie wurde im 18. Jahrhundert von Samuel Hahnemann entwickelt. Sie basiert auf dem Prinzip „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“. Dabei werden stark verdünnte Substanzen („Potenzierung“) eingesetzt, die beim Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen würden.
Wofür wird sie genutzt?
Erkältungen
Allergien
Hautprobleme
Kinderkrankheiten
Psychosomatische Beschwerden
Vorteile
Sehr gut verträglich
Kaum Nebenwirkungen aufgrund der starken Verdünnung
Ganzheitliches Gespräch oft Teil der Behandlung
Beliebt bei Menschen, die „sanfte“ Methoden bevorzugen
Nachteile
Keine wissenschaftlich gesicherte Wirksamkeit über den Placeboeffekt hinaus
Wirkung stark umstritten
Gefahr, notwendige schulmedizinische Behandlungen zu verzögern
Erklärungsmodell naturwissenschaftlich nicht belegt
Weitere Aspekte
Begründet wurde sie von Samuel Hahnemann.
## Grundprinzipien
Ähnlichkeitsregel („Similia similibus curentur“)
Potenzierung (starkes Verdünnen und Verschütteln)
Individuelle Mittelwahl
## Typische Darreichungsformen
Globuli (Zuckerkügelchen)
Tropfen
Tabletten
## Wissenschaftliche Diskussion
Studien zeigen keine über Placebo hinausgehende Wirkung
Dennoch hohe Patientenzufriedenheit
Diskussion über Rolle von Zuwendung und Gespräch in der Behandlung
## Zusammenfassung
Methode | Grundidee | Wissenschaftliche Lage | Typische Stärke |
Akupunktur | Regulation des Energieflusses | Teilweise belegt (v. a. Schmerztherapie) | Schmerzbehandlung |
TCM | Ganzheitliches Gleichgewicht | Unterschiedlich je nach Methode | Chronische Beschwerden |
Homöopathie | „Ähnliches heilt Ähnliches“ | Keine belegte Wirksamkeit über Placebo | Sanfte Begleitung |
Hier werden verschiedene Gesundheitsthemen behandelt. Die Ausführungen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keine Arztdiagnose.
(Quellen: Google / Planet-wissen / hpb)
Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, hundertprozentiger Genauigkeit und eine Rechtsverbindlichkeit kann daraus nicht abgeleitet werden. Die Angaben sollen anregen und dazu ermuntern, eventuell weitere fachbezogene Artikel zu lesen.
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